• "Ihr leiser, von buddhistischer Philosophie geprägter Charme, ein selbstverständliches Traditionsbewusstsein und die in zentralasiatischer Steppe geerdete, gleichwohl beinahe surreale Spannweite ihrer Melodien machen das Geheimnis der studierten Musikerin aus." (FAZ)

    "URNA überzeugt durch eine mehr als perfekte Beherrschung von Gesangstechniken, assoziatives Interpretationstalent, Charme und Charisma. Urna geht nicht einfach in ihrer Musik auf, URNA ist ihre Musik." (Ester Kleh, Frankfurter Rundschau)

  • "Art with roots lives longer. During the past decade, from the east to the west, people has been moved to tears in URNA CHAHAR-TUGCHI'S music, where they found the brightness, calmness and freedom. She is the flamen of Mongolian soul music." (inhangzou.com)

  • 有根的艺术,生命更长。过去十余年,从东方到西方,人们在乌仁娜的歌声中感动落泪、看见光亮、找到安宁与自由。她是蒙古灵魂乐的祭司,她的声音,根植于对蒙古草原、天空、风、动物、亲人的认知,是土地的共鸣、空气的呼吸。她的声音,更神奇地跨越山水,穿过一个时代的喧嚣,来到世界中心的舞台,她以宛如跨越四个八度的精妙乐器的嗓音,与世界最优秀的音乐人对话,走向更深、更高处。

  • "Urna è dotata dell’abilità di comunicare con i suoi ascoltatori attraverso la sua musica, trascendendo tutti i linguaggi e le barriere culturali con la sua alta, dinamica voce. Molte delle sue canzoni evocano le immense praterie della Mongolia Interna e raccontano degli stili di vita dei Mongoli; le sue performances sono indimenticabili per coloro che assistono o partecipano alla sua musica. Molti associano un concerto di Urna all’esperienza di una cerimonia religiosa..."

URNA and Friends verzauberten in Plön

Rainer Buenning, NDR

23. August 2012

URNA und ihre vier Freunde mit wundervollem Konzertabend der Weltmusik beim SHMF in der Nikolaikirche Plön –
Zum Ende des Konzertabends Die Stimme der Neuen Nomaden in der Plöner Nikolaikirche spielte URNA CHAHAR-TUGCHI mit ihren vier Freunden ein Lied, in dem es um das Teilen ging:


“Wenn wir miteinander teilen, erhalten wir schließlich oft mehr zurück als wir zuvor besessen haben“.
Die Besucherinnen und Besucher gingen nach zweieinhalb Stunden bewegt mit einem Lächeln nach Hause. – URNA und ihre vier hervorragenden Musiker werden diesen Abend mit lange andauerndem Applaus als Dank des Publikums sicher auch genossen haben.


Urna mit Sangjidorji – Schlaflied aus der Mongolei
Spätestens beim zweiten Lied, dem wunderschönen Sangjidorji (“Wer ein gutes Herz hat“) war die voll besetzte Nikolaikirche eingestimmt für einen Abend mit Liedern aus der Steppe der Inneren Mongolei – verfeinert mit Stilelementen und gespielt mit Instrumenten aus der westlichen Welt. Zu Beginn des Konzertes musste das Mikrofon von URNA noch eingesteuert werden, wodurch es einige “Piepser” gab. Urna meisterte diese Situation professionell gelassen.
Urna – einnehmend freundlich und sehr charmant
Nach dem Lied Sangjidorji folgten bis zur Pause bereits bekannte wie auch neue Lieder von Urna.
Jedes der neuen Lieder war – nach dem Konzertabend zuvor in Altenhof – eine kleine Premiere. Und URNA wies überaus charmant darauf hin, dass es die neue, noch nicht offiziell erschienene CD (URNA – The Magical Voice from Mongolia) in der Pause zu kaufen gäbe.
URNA & Friends – Virtuose Interpreten der Weltmusik
Das erste Stück nach der Pause wurde ohne URNA gespielt. URNA’s Freunde, die vier Musiker zeigten ihr großes Können und ihr leidenschaftliches Spiel derart virtuos und beeindruckend, dass die Nikolaikirche bebte: Tomasz Kukurba (Viola), Jurek Bawol (Akkordeon), Tomasz Lato (Bass) und Bijan Chemirani (Tombak) zeigten während der gut zehnminütigen Session als Solisten und im Zusammenspiel, dass sie begnadete Vollblutinterpreten des Genres Weltmusik sind.
Mit feinsinnigem Humor und sehr liebevoll erklärte URNA dem Publikum vor jedem Lied dessen Inhalt. In ihren Liedern sang URNA von dem, was die Menschen in der weiten Steppe der Mongolei früher bewegte, was uns in der westlichen Welt oft verloren gegangen ist. Es geht in den Liedern von Urna um die Natur, die Tiere, die Steppe, um Schafe und vor allem die geliebten Pferde, um Verlust und um die Liebe.
Wobei URNA sich bewusst ist, dass die Sitten und Gebräuche sich auch in der Weite der Inneren Mongolei verändert haben. URNA singt die Lieder aus der Steppe in der mongolischen Kultur des Urtin duu, des Langen Liedes, bei dem einzelne Silben der Wörter extrem lang gedehnt werden. – Beim Erklären war URNA zurückhaltend freundlich, beim Singen ihrer Lieder oft meditativ versunken. Die zierliche Urna mit ihrer anmutigen Mimik und Gestik war auch ein schönes Erlebnis für die Augen der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher.


URNA – Die Stimme der Neuen Nomaden bei NDR Kultur Radio
Am 30. September sendet NDR Kultur Radio in der Sendereihe Soirée um 22 Uhr einen Mitschnitt des Konzertes URNA & Friends – Die Stimme der Neuen Nomaden aus der Nikolaikirche Plön.
Nachfolgende Aufnahme von URNA und Zoltan Lantos (Violine) mit dem Lied Sangjidorji stammt aus dem Jahr 2009 vom Festival Voice of Nomads in Ulan Ude und wurde bei YouTube veröffentlicht.