• "Ihr leiser, von buddhistischer Philosophie geprägter Charme, ein selbstverständliches Traditionsbewusstsein und die in zentralasiatischer Steppe geerdete, gleichwohl beinahe surreale Spannweite ihrer Melodien machen das Geheimnis der studierten Musikerin aus." (FAZ)

    "URNA überzeugt durch eine mehr als perfekte Beherrschung von Gesangstechniken, assoziatives Interpretationstalent, Charme und Charisma. Urna geht nicht einfach in ihrer Musik auf, URNA ist ihre Musik." (Ester Kleh, Frankfurter Rundschau)

  • "Art with roots lives longer. During the past decade, from the east to the west, people has been moved to tears in URNA CHAHAR-TUGCHI'S music, where they found the brightness, calmness and freedom. She is the flamen of Mongolian soul music." (inhangzou.com)

  • 有根的艺术,生命更长。过去十余年,从东方到西方,人们在乌仁娜的歌声中感动落泪、看见光亮、找到安宁与自由。她是蒙古灵魂乐的祭司,她的声音,根植于对蒙古草原、天空、风、动物、亲人的认知,是土地的共鸣、空气的呼吸。她的声音,更神奇地跨越山水,穿过一个时代的喧嚣,来到世界中心的舞台,她以宛如跨越四个八度的精妙乐器的嗓音,与世界最优秀的音乐人对话,走向更深、更高处。

  • "Urna è dotata dell’abilità di comunicare con i suoi ascoltatori attraverso la sua musica, trascendendo tutti i linguaggi e le barriere culturali con la sua alta, dinamica voce. Molte delle sue canzoni evocano le immense praterie della Mongolia Interna e raccontano degli stili di vita dei Mongoli; le sue performances sono indimenticabili per coloro che assistono o partecipano alla sua musica. Molti associano un concerto di Urna all’esperienza di una cerimonia religiosa..."

Press Reviews

Texte und Lieder aus Mongolei

Lörrach

Texte und Lieder aus Mongolei

Die Oberbadische, 02.12.2013 23:01 Uhr

 

Von Gottfried Driesch

 

时代周报

                                   20091116 星期一 农历九月三十

乌仁娜:蒙古音乐与一颗种子

宁二

 

该如何描述乌仁娜的歌唱呢?质朴、苍茫、柔软、清澈、坚韧、温暖、纯净、草原的气息、疾疾的风……1031日那晚,她的歌在北京国图音乐厅里回响,旋律在小提琴与伊朗zarb鼓的伴奏下吟唱,由耳入心,声声舒畅,在台下分享这一切的时候,我忍不住想,那些惯用的联想修饰词真的够用而且准确吗?

这是她在北京的第一场专场演出,但在民族音乐、世界音乐的听众里,乌仁娜早已不是陌生的名字。她既不是越来越稀缺的“原生态”,也不是如今内蒙古大量生产的接受过系统训练的美声长调,在15年的歌唱生涯中,生于鄂尔多斯草原的乌仁娜发展出了一种独属自己的声音与歌唱方式,草原是她的背景,世界是她的舞台,细细听、静静听,这位游牧民族的后裔由传统的根源一步一步走向自我的成熟与丰盈。

 

 

那一夜,乌仁娜所演唱的,主要是她最近一张专辑《Amilal》(2004)中的作品。迄今为止,她一共出版了四张个人作品集,前三张中,绝大多数是鄂尔多斯传统蒙古民歌,而在这一张中,乌仁娜超越性地以她个人的创作歌曲为主打,还是蒙语,却非传统长调或者短调,但无论旋律、节奏还是歌唱的气息、力度,以及歌声背后的情感和思考,都呈现出这位1968年出生的女歌者已真正与自己的歌融为一体。

这是幸福的、令人羡慕的状态。而它的起点,是鄂尔多斯草原和童年。

乌仁娜在演出的第一首歌《Shirdeginn Chaidan》中以蒙语诗歌的韵律吟诵道,“我的家乡真美丽,阳光闪耀,月色清明,蔚蓝的天空,雪白的云朵,油绿的大草原,金黄的沙丘,无垠的牧草地,肥壮的羊群,神话故事为蓝本,铺成了歌的海洋”,提琴的纠葛音色和着手鼓的深沉节拍,似倾诉,又似内心的吟念,是自豪,是热爱,还是已成游子的离愁别绪?

第一张专辑《Tal Nutag》(1995)的册页里,几张黑白小影记录了鄂尔多斯草原上,童年乌仁娜的成长。有盛装的全家福,也有她酣睡的照片,有与小马驹的合影,也有天真无邪的面部特写,这是一个再普通不过的草原孩子。

乌仁娜说,童年,姥姥是她最好的朋友,也是最疼爱她的人。或许,姥姥也是影响乌仁娜最为深远的人,在她的第三张专辑《Jamar》中,有一首温暖的歌,《姥姥与我》。“姥姥怜我爱我,总背着我歌唱讲故事,听着听着,我很快就睡入甜甜的梦乡了。”1997年,乌仁娜从德国返回鄂尔多斯搜集民歌,在草原上转了一大圈之后,才发现自己的姥姥原来是草原上最好的歌手。

在传统音乐环境里长大的乌仁娜,其后经历了如下重要变化:19岁离开家乡到上海音乐学院读书,扬琴专业,1993年毕业后,回到呼和浩特,在一家民族乐团打扬琴,不安于枯燥的生活,她到北京闯荡,碰到一位演奏巴伐利亚筝的德国乐手罗伯特,他们和朋友成立了融合乐队“高山流水”,并出版了专辑《Crossing》,再之后,她移居德国,开始了自己独立的事业。

 

 

赴德之后出版的第一张唱片《Tal Nutag》,现在听来制作略有粗糙,罗伯特巴伐利亚筝的编配多少显得俗套,乌仁娜的歌唱与15年后的今天相比,也还稚嫩,一切都在小心翼翼尝试着。然而,作为初试啼声的第一张专辑,它包含了乌仁娜其后所有的音乐脉络。

阿尔卑斯山区的民间乐器巴伐利亚筝,以及古典吉他是主要伴奏乐器,这预示着乌仁娜从一开始便在尝试世界性的融和与对话。年轻的音乐家在寻找方向,创造性同样在《ondor uul》这首歌中体现出来:古琴,中国文人音乐最重要的乐器,成了蒙古歌谣的背景音响。

收录了13首歌曲的专辑中,9首是传统民歌。其中,《六十棵榆树》、《森吉德玛》和《送亲歌》是但凡对蒙古民歌有所了解的听众便耳熟能详的曲子,它们已有太多版本,几乎所有有名的蒙古歌手都曾唱过,乌仁娜却仍有她自己的处理方式,是一听便能分辨出来的那个版本。

长调自由的旋律和气息,短调的节奏和舞蹈性,以及它们共有的对自然、草原和生命的情感,都使得蒙古民歌一直是我们这块土地上最迷人的音乐形态之一。特别是长调有这样一种属性,它特殊的旋律线和气息感,具有比其他很多种民歌更容易让人体会到形式美感,但如果只是因为那种并不难实现的形式美感就浅尝辄至,那么,他离蒙古人的心灵世界还很远呢。

不幸的是,现在在舞台上的蒙古歌手大抵如此。融和了民间、美声和民族唱法的系统训练消磨了个性。如同白族舞者杨丽萍抗拒专业舞蹈训练,上海音乐学院毕业的蒙古歌手乌仁娜也拒绝接受学院里的声乐训练。直到今天,乌仁娜仍不练声,“我从来不练习歌唱,因为随时随地都可以唱”,但她的声音所具有的上下四个八度的音域和丰富的表现力,仿若是天赐的礼物。

我无缘听到乌仁娜姥姥的歌声。那一日,我找出哈扎布和莫德格这两位老辈长调大师的专辑来听,默默的,像个仪式一般,持续流动几乎绵延不绝的气息萦绕,蒙语细碎的音节,伴着滑动的颤音诺古拉,如风吹草原而起的柔软波纹,寂静的、充满能量的歌唱带来身体和心灵的双重共鸣,这是怎样的蒙古歌谣啊,静谧如谜,却又坦荡如风。

乌仁娜所在的鄂尔多斯,虽与哈扎布和莫德格所在的锡林郭勒,属不同的蒙古民歌风格区,然而他们的歌都已在草原上流传了几个世纪,和所有古老的民歌一样,一代代蒙古人的口传心授已赋予了它们生命的美感与时间的重量,从《Tal Nutag》开始,乌仁娜所作的,便是以她天赐的歌声将这民族的音乐记忆传递下去。

 

 

4年之后,19991月和12月,乌仁娜在德国录制了她的第三张专辑《Hodood》和第四张专辑《Jamar》。这4年里,乌仁娜频繁地出现在欧洲的世界音乐舞台上,她成了蒙古音乐在欧洲的代言人。而这两张录音水准颇高的作品,也是目前国内乐迷最熟悉的乌仁娜的专辑。

北京演唱会上,乌仁娜表演了《Hodood》中一首令人印象深刻的短调《十二生肖》。节奏欢快,活泼幽默,“灰色的毛,白色的额,纵跃树丛间,扬起一片尘,它是琴达木尼兔,美丽的珍宝……”,娇小的乌仁娜微微佝偻着身体,轻踩着脚步,双肩交替耸动,这是传统的蒙古人歌唱与舞蹈的身姿。她的牙齿洁白、眼睛明亮,美丽的光彩在她的脸上流转。

《四季》、《班禅寺》、《巴音杭盖》、《棕纹花马儿》、《成吉思汗的两匹骏马》,反复聆听这些传统歌曲,令人吃惊的仍是乌仁娜的声音。与第一张相比,4年时间,乌仁娜几乎已经完全掌握了自己声音的秘密。对比内蒙一些著名歌唱家的版本,乌仁娜不是技巧最华丽的,但却最个人化,她在自自然然地、真诚地运用她的声音,温柔时如同叹息,强烈时又会带着沙粒般的硬度和撕裂感。

在内蒙,扑面而来的外向、时时饱满以及强劲地追求表现力是时下的流行风,而在乌仁娜那里,自由的长调有时轻微如呼吸,有时又内向似自我倾诉。乌仁娜说,长调是非常安静的歌,她不理解为什么现在的长调越来越大声。她的姥姥对她说,要想唱的大声,就必须先学会唱的小声。这在乌仁娜现场演唱的一首收入《hodood》专辑的古歌《桑吉多吉》中体现的尤其突出。

《桑吉多吉》是关于鄂尔多斯一位英雄的歌,古朴的上下两句体,民间版本里有着叙事诗一般的长词,乌仁娜只截取了一段,在现场,波斯鼓的微妙节奏如脉搏的震颤,她的歌声则如草原上的私语。在一张鄂尔多斯蒙古民歌的田野历史录音CD中,我曾无意听到一位老妈妈演唱的《桑吉多吉》。我几乎怀疑,这位老歌手就是乌仁娜的姥姥,因为她们的情绪、力度,乃至真假声转换的细节都极其相似。那一刹那,我开始确信,乌仁娜确是蒙古音乐古老传统的一颗种子。

Hodood》和《Jamar》的器乐部分较之《Tal Nutag》,是飞跃性的进步。退隐到歌声背后的巴伐利亚筝终于找到了介入的方式,大提琴、马头琴、印度鼓,一以贯之简洁的编曲,真正的交流与融合产生了。而笙,中国的精致版管风琴带来了最大的惊喜。《Hodood》专辑第一首,当笙颤栗的吐音突然出现时,我的心霎时揪起,那是直接击中乐感神经的反应。笙管细腻绵延的和声或充满张力的节奏,甚至令得《Hodood》带有了远比马头琴更为悠远和神秘的乡愁气息。

我特意问乌仁娜对笙的选用,她自豪地笑了。她说专辑中的笙乐手吴巍是她上海音乐学院的同学,也是早年高山流水乐队的伙伴,当年他们一同去德国,如今吴巍已是欧洲重要的演奏家,是他将古老的中国笙带入了当代音乐的舞台,十数位作曲家为他专门创作了笙的协奏曲。

 

 

时间到了2004年,乌仁娜在台湾出版了第四张专辑《Amilal》,这是她迄今为止最精彩的作品。在这张主要是她自己的创作曲的专辑里,乌仁娜将蒙古歌谣带入了新的境界,而令人赞叹的伊朗Djamchid Chemirani父子的zarb鼓,和匈牙利电声小提琴家Zoltan Lantos的伴奏,完美地助她实现了自己的意图。

在台上,乌仁娜安静地说,“这个世界给了我们很多馈赠,这首歌也是我给大家的礼物”,而后她开始无词吟唱。十一、十一、十二、四,按照她的提醒,和着zarb,我默默打着拍子,奇怪的乐句结构令得这首名为《礼物》的歌具有波浪式回旋的美感。但这节奏不存在于蒙古传统音乐之中,乌仁娜自己“发明”的语言也不可翻译,《礼物》还是蒙古歌谣吗?

除了三首传统民歌,专辑中的《摇篮》、《九个海洋》、《无私》、《平和》、《记忆》、《律动》、《生命》,莫不如此。这些结构自由而旋律独特的创作歌曲延续了她自第一张专辑便开始尝试的即兴方式,10年过去,更加成熟的乌仁娜选择了更加自我的歌唱,而歌唱的内容,正如这专辑的名字,是“Amilal”,是“生命”。

68岁的Djamchid Chemirani是伊朗国宝级的Zarb鼓大师。舞台之上的大师肃穆而专注,他与儿子Keyvan稳定的演奏赋予了乌仁娜的歌唱灵魂般的节奏。这位深刻影响了法国当代音乐的老人,被乌仁娜亲密地称为“巴巴”。乌仁娜不断强调着,与各国顶尖音乐家的合作对她的帮助。她说,她会听,与说相比,她更愿意听,更愿意从听到的一切中学习。

先是定居德国,而后搬到埃及开罗,又试图在土耳其伊斯坦布尔寻找新的生活,加上不间断的各国演出,15年来,乌仁娜像一个真正的游牧民族后裔那样,在世界的版图上迁徙,并播下自己歌声的种子。蒙语、汉语、英语、德语、阿拉伯语,她在五种语言世界中游走,她的生活仍旧朴素,她的人仍旧真诚,她也仍旧可以突然背起全部家当搬去另一个她所向往的地方。

乌仁娜最新的故事,将会出现在一部名为《成吉思汗的两匹骏马》的电影中。这片子的导演Byambasuren Davaa,也是蒙古人,她的两部作品《哭泣的骆驼》和《小黄狗的窝》拥有众多的影迷。乌仁娜说,这是一部通过寻找《成吉思汗的两匹骏马》这首古歌的源头,而发现蒙古的现实与历史秘密的作品。

事实上,我一直不愿过多强调乌仁娜音乐的蒙古特色,因为即便在这张创作专辑中,它也显而易见。异族风情正在我们的土地上流行,在一厢情愿的音乐想象中,人们获得自我慰藉,忽略音乐的真相与背后的成长,却是习以为常之事。但对乌仁娜而言,这颗珍贵的蒙古音乐种子在世界土壤中成长,而后静静地在异域开放,才是最值得体味的生命历程。

Die Stimme der Steppe

Gerald Lindner, Augusburger Allgemeine  

Dez.2010

Die Zuhörer mussten sich zunächst an die leise Sprechstimme der zierlichen Weltmusikerin gewöhnen. Sie wurde bei uns bekannt als Sängerin und Hauptdarstellerin des Films "Das Lied von den zwei Pferden" der Regisseurin B. Davaa.
Vor jedem Lied schloss sie die Augen, wendete sich ganz in sich. So viel Konzentration übertrug sich auch auf die Anwesenden. Die zarte Musik strömte förmlich aus ihrem Inneren. Selbst während der leisesten Stellen erfüllte URNA CHAHAR-TUGCHIS Stimme den Saal. Stupend ist ihre Gesangstechnik; über nahezu vier Oktaven kann sie beliebig und kontrolliert Töne erzeugen - da gibt es nicht die kleinste Reibung in der Stimme.
Und die fabelhafte Akustik im Theaterhaus Eukitea trug das ihre zum Musikgenuss bei. Es dürfte wohl im gesamten Augsburger Raum keinen Saal geben, der sich besser für ein derart intimes Programm eignet.
Für ihre Kompositionen schöpft die Sängerin aus der reichen Liedtradition ihrer mongolischen Heimat, die ihr vor allem ihre Großmutter vermittelte. Stets strahlte aus den Melodien eine große Menschlichkeit. Bewusst hielt URNA CHAHAR-TUGCH ihre Inhaltsangaben kurz. "Schließt einfach die Augen und begleitet mich auf meiner Reise oder unternehmt Eure eigene Fahrt", appellierte sie an die Zuhörer, welche bereitwillig folgten. Die meditative Stimmung war nachhaltig. Einige Zuhörer wollten selbst nach einer halben Stunde das Theater nicht verlassen, saßen schweigend und zufrieden in ihren Sitzen.

URNA and Friends verzauberten in Plön

Rainer Buenning, NDR

23. August 2012

URNA und ihre vier Freunde mit wundervollem Konzertabend der Weltmusik beim SHMF in der Nikolaikirche Plön –
Zum Ende des Konzertabends Die Stimme der Neuen Nomaden in der Plöner Nikolaikirche spielte URNA CHAHAR-TUGCHI mit ihren vier Freunden ein Lied, in dem es um das Teilen ging:


“Wenn wir miteinander teilen, erhalten wir schließlich oft mehr zurück als wir zuvor besessen haben“.
Die Besucherinnen und Besucher gingen nach zweieinhalb Stunden bewegt mit einem Lächeln nach Hause. – URNA und ihre vier hervorragenden Musiker werden diesen Abend mit lange andauerndem Applaus als Dank des Publikums sicher auch genossen haben.


Urna mit Sangjidorji – Schlaflied aus der Mongolei
Spätestens beim zweiten Lied, dem wunderschönen Sangjidorji (“Wer ein gutes Herz hat“) war die voll besetzte Nikolaikirche eingestimmt für einen Abend mit Liedern aus der Steppe der Inneren Mongolei – verfeinert mit Stilelementen und gespielt mit Instrumenten aus der westlichen Welt. Zu Beginn des Konzertes musste das Mikrofon von URNA noch eingesteuert werden, wodurch es einige “Piepser” gab. Urna meisterte diese Situation professionell gelassen.
Urna – einnehmend freundlich und sehr charmant
Nach dem Lied Sangjidorji folgten bis zur Pause bereits bekannte wie auch neue Lieder von Urna.
Jedes der neuen Lieder war – nach dem Konzertabend zuvor in Altenhof – eine kleine Premiere. Und URNA wies überaus charmant darauf hin, dass es die neue, noch nicht offiziell erschienene CD (URNA – The Magical Voice from Mongolia) in der Pause zu kaufen gäbe.
URNA & Friends – Virtuose Interpreten der Weltmusik
Das erste Stück nach der Pause wurde ohne URNA gespielt. URNA’s Freunde, die vier Musiker zeigten ihr großes Können und ihr leidenschaftliches Spiel derart virtuos und beeindruckend, dass die Nikolaikirche bebte: Tomasz Kukurba (Viola), Jurek Bawol (Akkordeon), Tomasz Lato (Bass) und Bijan Chemirani (Tombak) zeigten während der gut zehnminütigen Session als Solisten und im Zusammenspiel, dass sie begnadete Vollblutinterpreten des Genres Weltmusik sind.
Mit feinsinnigem Humor und sehr liebevoll erklärte URNA dem Publikum vor jedem Lied dessen Inhalt. In ihren Liedern sang URNA von dem, was die Menschen in der weiten Steppe der Mongolei früher bewegte, was uns in der westlichen Welt oft verloren gegangen ist. Es geht in den Liedern von Urna um die Natur, die Tiere, die Steppe, um Schafe und vor allem die geliebten Pferde, um Verlust und um die Liebe.
Wobei URNA sich bewusst ist, dass die Sitten und Gebräuche sich auch in der Weite der Inneren Mongolei verändert haben. URNA singt die Lieder aus der Steppe in der mongolischen Kultur des Urtin duu, des Langen Liedes, bei dem einzelne Silben der Wörter extrem lang gedehnt werden. – Beim Erklären war URNA zurückhaltend freundlich, beim Singen ihrer Lieder oft meditativ versunken. Die zierliche Urna mit ihrer anmutigen Mimik und Gestik war auch ein schönes Erlebnis für die Augen der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher.


URNA – Die Stimme der Neuen Nomaden bei NDR Kultur Radio
Am 30. September sendet NDR Kultur Radio in der Sendereihe Soirée um 22 Uhr einen Mitschnitt des Konzertes URNA & Friends – Die Stimme der Neuen Nomaden aus der Nikolaikirche Plön.
Nachfolgende Aufnahme von URNA und Zoltan Lantos (Violine) mit dem Lied Sangjidorji stammt aus dem Jahr 2009 vom Festival Voice of Nomads in Ulan Ude und wurde bei YouTube veröffentlicht.

The Voice of the Mongolian Grassland

EBERHARD WEBER - RETO WEBER  INT.

Die Sängerin URNA CHAHAR-TUGCHI aus der inneren  Mongolei wird weltweit gefeiert und ihr kürzliches Gastspiel im Metropolitan Museum New York bescherte ihr großartige Kritiken. Aber auch beim Chicago World Music Festival und beim Monterey World Music Festival war man von ihrer Kunst begeistert. Das "Downbeat" schrieb dazu: "Engelsgleich zelebrierte sie mühelos die gesamte Palette menschlicher Sangeskunst.

Vor dem inneren Auge tauchen Assoziationen von Musik gewordener Trauer voller Zärtlichkeit auf. Fremdartig und doch seltsam nah trägt die Musik in eine Welt erhabener Weite". Zusammen mit dem großen deutschen Bassisten Eberhard Weber und dem Schweizer Jazz-Exponat, dem Perkussionisten Reto Weber, ist sie heute in Hannover zu Gast und es verspricht ein hoch interessantes Konzert zu werden, das man auf keinen Fall verpassen sollte.

Concierto en el Fórum: "URNA & Ensemble"

Organizador Fórum Barcelona 2004

URNA CHAHAR-TUGCHI nació en una familia de ganaderos en las praderas al suroeste de la Mongolia interior. Ahora presenta sus propias composiciones, combinando su educación en música clásica con la experiencia de la música tradicional mongol.

Criada entre caballos y ovejas y rodeada por altas hierbas y las dunas del desierto, URNA quedó imbuida del sentimiento de la infinita extensión de la estepa.
La sed de URNA por la sabiduría y por otras culturas la llevaron de la estepa a la lejana metrópoli china de Shangai. En el Conservatorio de Música de Shangai estudió el yangqin (dulcémele chino). Fue durante esta época cuando URNA comenzó su carrera como cantante en el conjunto Gaoshan Liushui de Robert Zollitsch, uno de los primeros y más interesantes proyectos musicales chinos de músicas del mundo.

URNA representa sus propias composiciones en concierto, combinando su educación en música clásica con la experiencia de la música tradicional mongol. Cada pieza está compuesta a partes iguales por tradición e innovación. Su dominio al mezclar elementos de la música folk mongol con influencias de otras culturas crea un sonido fresco y nuevo con un trasfondo familiar. Las letras de URNA reflejan su amor por la poesía de su lengua mongol nativa. La inmediatez natural de la fuerte voz de URNA es asombrosa.

Las melodías de su improvisación parecen elevarse de forma infinita y la dinámica de su voz oscila entre la ternura de una noche iluminada por la luna y la fuerza inclemente de una tormenta de arena mongol. Combinando el carisma con la perfección artística, transporta a su público en un viaje por paisajes nunca vistos.

Urna recibe el apoyo de un conjunto, muchos de cuyos componentes provienen de otras culturas, tocan varios instrumentos y aportan con sensibilidad su propio lenguaje musical a esta música inspiradora. El resultado es una mezcla colorida y emocionante de tranquilidad íntima, de una expresión profundamente conmovedora y de fuerza en erupción.

Dschingis Khans Pferde

19.05.2002 Ester Kleh, Frankfurter Rundschau

Die Sängerin URNA CHAHAR-TUGCHi kam aus der inneren Mongolei in der Brotfabrik

Ein ganzes Konzert nur mit der eigenen Stimme zu bestreiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für URNA CHAHAR-TUGCH jedoch keine allzugroße Herausforderung, verbrachte sie doch ihre Kindheit und Jugend im Ordos- Gebiet, dem Grasland der Inneren Mongolei. Dort singt man selbstverständlich zu allen Gelegenheiten, festlich oder profan, zu Fuß oder zu Pferd, gemeinsam oder allein. Ruhig und unprätentiös, dabei frappierende Selbstsicherheit ausstrahlend, steht die mädchenhafte Urna in Jeans allein auf der Bühne der Brotfabrik und nimmt das Publikum mit auf eine wundersame Reise. URNAS Lieder leben durch die außerordentliche Variationsbreite ihrer Vier-Oktaven-Stimme sowie deren perfekte Intonation. Von höchsten Tonlagen von klarer und schneidender Intensität über kraftvoll geschriene Eruptionen, deren Volumen und Klangfarbe kaum noch menschlich klingen, bis zu warmen, manchmal nur gehauchten Pianissimo-Passagen breitet URNA die ganze Spanne ihres Könnens vor dem faszinierten Publikum aus. Kapriolen wie schnelles Auf- und Abgleiten zwischen Kopf- und Bruststimme oder der stetige Wechsel der Klangfarben innerhalb eines Stücks ergänzen sich zu einem verblüffenden Kunstwerk, das den Zuhörer in andere Sphären entführt. Puristische Ästhetik und Perfektion bestimmen die Atmosphäre zusammen mit Bildern von Steppe, Weite, Himmel und Freiheit.

URNA singt von den Pferden Dschingis Khans, die sich darüber streiten, ob man nicht besser auf fettere Weiden abhaut, vom Khan, der das bucklige hässliche Mädchen mit dem schönen Herzen heiratet oder von der kleinen URNA, die sich auf dem Rücken der Großmutter geborgen fühlt, während man gemeinsam auf die Salzkarawane wartet. Zwischen den Stücken, gewährt des ehemalige Hirtenmädchen gewitzt und in fast fließendem Deutsch Einblicke in ihre Volkskultur. An diesem Abend ist das Experiment geglückt. URNA überzeugt durch eine mehr als perfekte Beherrschung von Gesangstechniken, assoziatives Interpretationstalent, Charme und Charisma. URNA geht nicht einfach in ihrer Musik auf, URNA ist ihre Musik.

…Una delle più eccezionali voci femminili d’Asia…

Papa Luciani

13 Dicembre 2005

In occasione della rassegna “Finestre e Suoni del Mediterraneo” il 16 dicembre alle ore 21.00 URNA CHAHAR-TUGCHI suonerà in concerto al Teatro Miela, accompagnata da Djamchid Chemirani allo zarb, Zoltan Lantos al violino, Keyvan Chemirani allo zarbe e alle percussioni.


Nell’ambito della rassegna “Finestre e suoni del Meditteraneo”, il Mediterraneo Folk Club e  la Casa della Musica organizzano per il giorno 14 dicembre 2005 alle ore 18.00 un seminario di canto con URNA CHAHAR-TUGCHI, una delle più eccezionali voci femminili d’Asia.


Urna è dotata dell’abilità di comunicare con i suoi ascoltatori attraverso la sua musica, trascendendo tutti i linguaggi e le barriere culturali con la sua alta, dinamica voce. Molte delle sue canzoni evocano le immense praterie della Mongolia Interna e raccontano degli stili di vita dei Mongoli; le sue performances sono indimenticabili per coloro che assistono o partecipano alla sua musica. Molti associano un concerto di Urna all’esperienza di una cerimonia religiosa, sebbene le sue canzoni non parlano necessariamente di religione; lei afferma: “Interpreto le mie canzoni con tutta la mia vitalità e tutta la mia energia; perciò mi sento rinascere dopo ogni mia performance.”
Nonostante URNA continui a frugare nell’intimo della musica tradizionale della propria terra, la sua musica prende una nuova direzione. Le composizioni più recenti enfatizzano la libertà con pennellate di improvvisazione, ispirate dai nuovi contatti con artisti appartenenti ad altre culture musicali. Con il suo costante desiderio di trasmettere la sua musica oltre le convenzioni, URNA ha collaborato con molti musicisti di fama internazionale tra i quali il violinista ungherese Zoltan Lantos, Ramesh Shotham dall’India, Muhammud Reza e Saam Schlamminger dall’Asia Centrale, Jerzy Bawol, anima del gruppo polacco Kroke.
URNA CHAHAR-TUGCHI è nata all’interno di una famiglia di allevatori di bestiame nella prateria del distretto di Ordos, nel sud-ovest della Mongolia Interna (Cina). Urna ha sviluppato il suo talento musicale imparando le tecniche dello Yangqin, salterio diffuso in Cina, a Hohhot, capoluogo della sua Provincia, a lezione di uno stimato professore del Conservatorio di Shanghai. Così a diciotto anni decide di intraprendere gli studi proprio presso quel Conservatorio; una decisione coraggiosa dal momento che a quell’età Urna si è ritrovata da sola a Shanghai non conoscendo una parola di Mandarino. Da quel momento la vita e la carriera di Urna prendono una inattesa direzione forte e intensa. Un illustre critico musicale russo elesse URNA, insieme alla  celebre cantante di Tuva Sainkho, una delle due “Dive d’Asia”. Nell’estate del 2003 sigillò il suo grande contributo alla world music in Europa ottenendo il premio RUTH, in Germania.
La manifestazione è promossa dal Centro Culturale Islamico di Trieste e del Venezia Giulia Onlus, Fabbrica dell bucce Arte e Spettacolo,Meditteraneo Folk Club.

Herausragend


H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Deutschland Radio    9.0

Was für eine wunderbare Entdeckung, was für eine magische Filmperle. Auf anderem Terrain als sonst üblich erdacht, angesiedelt, erlebt und erfühlt, sehr viel besonnener, natürlich unspektakulärer, ins tiefe Herz und den aufnahmebereiten Kopf schön und bewegend eintauchend. Der zwischen Magie, Poesie und "Heute" pendelnde Film ist ein ebenso spirituelles wie bildgewaltiges Road Movie (Kamera, der Holländer Martijn van Broekhuizen), dessen Seh-Kraft ebenso beeindruckt wie seine Seelen-Stärke, dessen spielerische wie dokumentarische Gedankengänge interessant sind, dessen Hauptakteurin ein authentischer Menschen-Schatz ist: URNA CHAHAR-TUGCHI.